Helme Haffax – Der Schattenmarschall – Teil 3

Zuletzt will ich noch einmal einige wichtige Einzelaspekte etwas genauer untersuchen.

Ein Arrangement mit Haffax?

Es gibt Indizien, wie zum Beispiel die Freundschaften zu Rateral Sanin oder Jasina Melenaar (einer Hesinde-Geweihten aus Oron), dass Haffax zwar nicht die Seiten wechselt oder sich Rohaja ausliefert, er aber dennoch „umkehren“ möchte. Diesen Wandel würde Haffax durch das Lösen seines Dämonenpaktes mit Asfaloth und die Säuberung seines Herrschaftsbereichs von hochrangigen Paktierer festschreiben. Ein „weltlicher“ und „entdämonisierter“ Herrscher ist als Gesprächspartner akzeptabler und mit ihm können selbst zwölfgöttergläubige Staatswesen (wie das Mittelreich) leichter Abkommen schließen.

Um das Mittelreich aber an den Verhandlungstisch zu bringen, muss er das mittelreichische Heer in einer gewaltigen Schlacht auslöschen, so dass Rohaja auf lange Zeit keine Möglichkeit mehr hat, Schwarztobrien anzugreifen. Die Folge ist, dass man sich mit einem Haffax, der sich von Borbarad und den Erzdämonen losgesagt hat, arrangieren kann und notgedrungen auch muss.

Außerdem verfügt Haffax über größere Machtmittel (Militär, Land, Ressourcen etc.) als die restlichen Heptarchen, so dass das Mittelreich eher genötigt ist, sich mit einem „entdämonisierten“ Haffax zu arrangieren.

Haffax wird zu einem dauerhaften Gegenspieler in Schwarztobrien, gegen den man nicht aktiv Krieg führt und den man gerade noch so akzeptieren kann. Ich stelle mir ihn letztlich als einen Regenten vor, der genau zwischen dem „guten“ Mittelreich und den „bösen“ Paktierern und Dämonenanbetern steht und der auf dieser rasiermesserscharfen Trennlinie wandelt. Nicht gut genug für Paktierer, um ihn zu attackieren, und nicht unheilig genug für das Mittelreich, um ihn anzugreifen.

Bereits jetzt können im Fürstprotekorat Prediger der 12G ohne größere Probleme auftreten. Dies wird weiter ausgebaut.

Somit hat man das Setting Schwarztobrien auf lange Sicht bewahrt und gleichzeitig eine Erklärung, warum nicht jeder Rondra-Geweihte und Adlige des Mittelreiches angeblich „gezwungen“ ist, gegen Schwarztobrien weiterhin zu Felde zu ziehen. Ich bin überzeugt, dass ein Horror-Setting bzw. eine Militärdiktatur Aventurien weiterhin als Spielwiese bereichern würde.

Verbündete gegen das Mittelreich

Es ist anzunehmen, dass Haffax sich mit einigen Potentaten gegen das Mittelreich verbünden wird. Denn es gibt sicher einige, die Haffax noch als sehr fähigen Strategen kennen und eine starke Herrschaft oder Frieden herbeisehnen und dafür gerne das relativ unfähige Haus Gareth loswerden wollen. Überdies hat sich nicht unbedingt das Haus Gareth sonderlich viel Freunde in den letzten Jahren gemacht. Was ist zum Beispiel mit Charissia von Salmingen oder Rhianna Conchobair? Auch in den Nordmarken gibt es Unzufriedene nach der Nachfolgeregelung Jast Gorsams und in Albernia gibt es mit den Blauen Füchse Oppositionelle. Im Reichsforst gibt es die Rubinbrüder und in der Markgrafschaft Perricum schwelt die Wasserburger Fehde. Auch Answin der Jüngere verfolgt in der Rommilyser Mark seine eigenen Pläne. Es gibt also genügend Unzufriedene, die sich vielleicht mit Haffax verbünden würden.

Und dann gibt es natürlich noch die Novadis, die Orks und die Al’Anfaner.

Einen Paktbruch überleben?

Warum sollte Haffax nicht die Chance haben, einen Paktbruch zu überleben? In „Wege der Zauberei“ (Seite 240f.) ist doch sogar publiziert, dass es in Aventurien Möglichkeiten gibt, einen Pakt zu beenden. Wenn es Tarlisin von Borbra gelingt, durch das Wirken Tsas seinen Pakt mit Asfaloth zu brechen, dann schafft das Haffax sowieso. Auch Xeraan hat laut „Der Unersättliche“ immer wieder seine Pakte lösen können.

Und wenn man sich das Alter anderer NSC (Rakorium Muntagonus ist 93, Abdul al’Mazered ist 92 und Salpikon Savertin ist ebenfalls 92 Jahre) ansieht, sollte ebenso das Alter – 95 Jahre – von Haffax kein Problem darstellen. Auch auf der Erde liegt die maximale Lebenserwartung bei fast 120 Jahren. Wenn die Redaktion will, dass Haffax einen Paktbruch überlebt, bietet Aventurien ganz sicher genügend Möglichkeiten, das hinzubekommen. Und auch „Verjüngungskuren“ wie der Zauber Seelenwanderung, indem er den Körper eines Jüngeren übernimmt, oder natürlich der Immortalis…

Mit Tsas Wohlwollen (immerhin der Göttin des Neubeginns) wäre es also auch Haffax möglich, den Pakt wieder zu lösen. Haffax könnte auch mit dem heilkräftigen Talued-Wasser herumexperimentieren lassen oder er kennt das Geheimnis der Kristallherzen.

Alternative Maraskan?

Oder es passiert alles ganz anders… Haffax schlägt an unerwarteter Stelle zu, nämlich auf Maraskan! Entweder gegen das Shikanydad (vielleicht die aktuellen Spaltungsbewegungen und Spannungen der Maraskaner ausnutzend) oder gegen die Große Schlange von Maraskan.

Wenn er Maraskan von seinem nördlichen Brückenkopf aus komplett besetzen würde, hätte er ein ziemlich sicheres Herrschaftsgebiet, denn dann müsste der Gegner erst einmal auf die Insel jenseits des Maraskansunds gelangen. Und die mittelreichische Flotte ist ja de facto fast nicht existent, das Shikanydad ist auch nicht gerade eine Macht zur See.

Überdies besitzt Haffax bekanntlich das Original des Werkes „Etherisches Geflüster“, ein Zauberbuch, das um 740 BF auf Maraskan verfasst wurde. Hat er hier wichtige Informationen zur Giftinsel gefunden?

Advertisements

7 Kommentare zu “Helme Haffax – Der Schattenmarschall – Teil 3

  1. Ich glaube nicht, dass man mit Helme Haffax noch Frieden schließen kann. Ein Waffenstillstand vielleicht, aber er ist für das Mittelreich nicht mehr tragbar. Abgesehen davon, dass er ein Paktierer und Träger eines Dämonensplitters ist, hat er zudem das Mittelreich verraten. Einem Verräter kann man nicht trauen.
    Plausibler halte ich da, dass der Salvunker Kreis, der im AB 161 vorgestellt wird, Schwarztobrien nach Helmes Untergang zusammenhält und sich mit dem Mittelreich arrangieren kann.
    Das Militärdiktatur-Setting haben wir doch mit der Herrschaft von Oderin du Metuant nun in Al’Anfa.

  2. Was ich mir wünschen würde, wäre das das Mittelreich nicht schon wieder fertig gemacht wird und dabei auch noch wie die absoluten Vollidioten dargestellt wird. Denn das übliche „erst mal die Armee des Mittelreiches fertigmachen“ finde ich inzwischen genau so langweilig.

    Die Idee das Haffax seinen Pakt löst und sein Reich etabliert gefällt mir.

  3. Ich stehe zur Meinung des Autors völlig konträr.
    Nicht was Helme Haffax angeht, jedoch finde ich das das Mittelreich im Laufe der Jahre genug an Land verloren und geblutet hat.
    Ich – als DSA Spieler der ersten Jahre – kann mich noch gut daran erinnern, das Aranien sich lossagte und überhaupt kein Versuch unternommen wurde es zurückzugewinnen.
    Sieht man sich eine Karte von DSA zu dieser Zeit und heute an, ist vom Mittelreich nicht mehr so viel übrig.
    Irgendwann reicht es finde ich.

  4. Meiner Meinung nach wäre ein dunkelgraues Reich im Osten Tobriens weiterhin wünschenswert und würde die Spielwelt bereichern. Was nützt denn ein komplett befreites Tobrien? Mittelreich +20%, mehr nicht.
    Der teilweise Zerfall des Reiches war immer wieder ein Gewinn an spannenden Situationen Möglichkeiten für das Spiel, sei es Aranien als interessantes Setting, die Wildermark als „schmutziges“ DSA, die schwarzen Lande als Feindbild, der Bürgerkrieg im Westen usw.
    Die Rückkehr zum 80er-Jahre-schwarz/weiß-denken würde der Welt einen Abbruch tun und sie langweiliger machen: Gerade die politische Komplexität von Welten wie bei Game of Thrones oder in den Romanen von Joe Abercrombie macht selbige so erfolgreich.

    Die Beseitigung von gemeingefährlichen Irren wie Xeraan, Galotta, sowie durch und durch feindseliger Individuen wie Rhazzazor und ihrer Reiche war dabei durchaus im Sinne der Spielwelt. Solche Extremfälle können und dürfen sich einfach nicht halten.
    Aber Haffax und die Komturei sind anders, spätestens nach den Entwicklungen der letzten Jahre. Die religiöse Freiheit dort sucht ihresgleichen und dass Haffax „seine“ gemeingefährlichen Irren wie die Bluttempler schön auf Maraskan auslagert ist auch ein gutes Zeichen. Diese lassen sich durchaus noch langfristig in den Freiheitskämpfen des Shîkanydads aufreiben und so entfernen und an dieser Stelle für epische und spannende Plots verwenden. Ich selbst spielte die Befreiung Borans und erlebte sie als wirklich packendes Abenteuer über viele Spielabende hinweg.

    Ob nun Haffax seinen Pakt brechen kann und diesem Staatsgebilde weiterhin vorsteht, oder ob er letztlich (durch Heldenhand?) zu Tode kommt, weil er mittlerweile durch Pakt, Splitter und Schwert zu verdorben ist, ist dabei letztlich egal. Wobei mir Idee mit dem zum geläuterten und zu seinem alten Kumpel Cuano gezogenem Helme durchaus zusagt.
    Gerade mit dem Salvunker Kreis bietet sich die Möglichkeit die Komturei auch ohne Heptarch weiter bestehen zu lassen.

    Auch sind die durch die in Tobimora erwachsenen Neuheiten eine Bereicherung: Sei es die oben erwähnte ungewöhnliche religiöse Freiheit, das Nebeneinander von unterschiedlichsten kulturschaffenden Spezies und Rassen, sowie nicht zuletzt auch die Magierakademie von Mendena (für die ich durchaus Chancen sehe langfristig in die schwarze Gilde zu kommen – vor allem in einer etablierten und weitestgehend paktiererfreien Fürstkomturei) und auch die Möglichkeit ein dunkle Heldengruppe in den Diensten eben dieses Reiches zu spielen.

  5. „durch das Lösen seines Dämonenpaktes mit Asfalot“

    Gääähn, der Böse der gar nicht so böse ist und nur Gutes tun will… Hat ein ganz konkretes, inneraventurisches Problem, was eigentlich deine KOMPLETTE weitere Argumentation einstürzen lässt: bricht er den Pakt mit Asfaloth fällt er auf der Stelle tot um, er wäre fast 100 Jahre alt, was für normale Aventurier mit dem Lebenslauf nicht möglich ist…

    „Um das Mittelreich aber an den Verhandlungstisch zu bringen, muss er das mittelreichische Heer in einer gewaltigen Schlacht auslöschen,“

    Nein, muss er nicht. Haffax ist DER geniale Stratege, und er wusste schon immer dass es mehr braucht als numerische Überlegenheit oder ähnliche profane Dinge. Er hat schon immer erst die Moral des Gegners zerstört (zB. Boronsrad aus Lagerfeuern). Das macht alles Folgende leichter. Einen offenen Kampf kann er gegen das Mittelreich nicht gewinnen. Das wird er auch nicht versuchen. Es reicht, die ohnehin niedrige Kampfmoral des Gegners zu schwächen, der ausgezehrt von den jahrzehntelangen Niederlagen ist, um ihn an den Verhandlungstisch zu bekommen. Er wird ein Zeichen setzen. Und die Idee ist super. Das ist logisch. Das ist es wonach sich jeder sehnt, der etwas hinterlassen will.

    Ich hoffe, daß er unsterblichen Rum anstrebt und daran scheitert. DAS wäre befriedigend. Denn es gibt einfach keinen Grund diesem wahnsinnigen Massenmörder auch ein Fitzelchen Sympathie außerhalb seiner Rolle als Bösewicht entgegenzubringen. Er soll versuchen die Löwenburg einzunehmen, soll ein wenig am Lack kratzen und dann von den Helden daran gehindert werden und vernichtend versagen.

    Nahezu alle Punkte, die du dir herbeisehnst und die mühsamst, mit tausenden Inkonsistenzen herbeigeschrieben werden müssten, gibt es schon. Sie machen eigentlich keinen Sinn. Es klingt ein wenig wie schmollendes Kind das sagt „Ich will aber!“.

    EIn Graues Reich auf der Schwelle zum Dämonentum? Haben wir 10 Jahre im Reich Xeraans gehabt. Hat ja super an der Fanbase angeschlagen *hust*.

    Ein Feind gegen den man aktuell nicht zu Felde ziehen kann? Orks? Hexenreich im Norden? Schwarztobrien? Wüstenkrieger? Horasreich? Stimmt, einen brauchen wir unbedingt noch. Geht gar nicht ohne.

    Einen inneren Feind im Mittelreich als „Verbündeten“, ein Abfall von Provinzen die sich lossagen? Haben wir nicht schon genug innere Feinde gehabt? Answin? Aranien? Nordmarken? Albernia? Almada? Rabenmund in „Mit wehenden Bannern“? Gäääähn…Stinkt nach altem Käse hier… Mal abgesehen davon, wieso genau sollten die mit einem Dämonenpaktierer gemeinsame Sache machen gegen eine schwache Kaiserin der sich nach belieben auf der Nase rumtanzen und die auf sie angewiesen ist?

    Ich könnte noch Stunden so weiter machen, aber ich glaube es sind genügend Schwachstellen aufgezeigt.

    Die Alternative dass er auf Maraskan zuschlägt und die Skreechu vernichtet fänd ich interessant, als Roman, aber auch unlogisch und unpraktikabel als Abenteuer. Erstens hat die Skreechu ja eine Art Schonfrist verpasst bekommen, während der sie ausgeklammert wurde für eine Zeit lang, sie ist ja auch Splitterträgerin und wird entsprechend in der Splitterdämmerung behandelt. Ich bezweifle dass man zwei Splitter in einem Band abhandeln wird. Eher wird es um Haffax und den Belhalharsplitter gehen, und danach kann eine Überleitung/Verbindung zum Plot um die Skreechu/Asfalothsplitter stattfinden. Vielleicht kriecht ein 100-jähriger geschlagener Haffax zur Skrechu und bettelt um Gnade…

  6. Markus, das sind jetzt in deinem Kommentar mehrere Behauptungen, denen eine objektive Beweiskraft fehlt.

    Wieso muss Haffax mit 95 Jahren nach einem Paktbruch zwangsläufig tot umfallen? Hast du meinen Post überhaupt gelesen? Rakorium erfreut sich mit immerhin 93 Jahren noch bester Gesundheit, Haffax ist also gerade mal zwei Jahre älter als Rakorium… Auch auf der Erde ist die maximale Lebenserwartung bei annähernd 120 Jahren. Aventurien bietet überdies vor Alterung einen Haufen magischer und karmaler Möglichkeiten, so schrieb ich, dass ein Paktbruch mithilfe von TSA (deren Knochen die Maraskankette bilden…), also analog zu Tarlisin von Borbra, erfolgversprechend sein könnte. Tsa ist schließlich die Göttin des Neuanfangs. Prinzipiell würde es aber auch ohne Tsas Wirken klappen. Haffax kann mittels einer direkt gewirkten Seelenwanderung, den Körper eines Jüngeren übernehmen. Dann gibt es natürlich noch den Immortalis, Kristallherzen oder das Talued-Wasser.

    Verbündete im Mittelreich zu suchen, ist einfach ein taktischer Trumpf, den Haffax bei einer Konfrontation mit dem Reich ausspielen kann. Es wäre eher dumm, nicht zu versuchen, Anhänger im feindlichen Mittelreich zu suchen. Von einem Sezession bestimmter Provinzen habe ich übrigens in den Posts zu Haffax nichts geschrieben (obwohl so etwas dem Spiel DSA nur gut tun würde).

    Dass Xeraanien in der Community nicht gut angekommen wäre, ist einzig und allein deine persönliche Meinung. Ich habe jedenfalls Gegenteiliges gehört.

  7. „Wieso muss Haffax mit 95 Jahren nach einem Paktbruch zwangsläufig tot umfallen?“

    Habe ich geschrieben: „was für normale Aventurier mit dem Lebenslauf nicht möglich ist“.
    Da dir das Wissen anscheinend fehlt, warum das nicht nur eine bloße Behauptung ist, hier die Aufklärung:
    -Er trägt eine Dämonenrüstung, eine Vollplatte, dämonisch pervertiert. Die Vorgänger der Rüstung und andere permanent dämonisch verseuchte Gegenstände sind nicht gerade dafür bekannt, für ihren Träger sonderlich gesundheitsfördernd zu sein.
    -Er trägt Athai-Naq, was ebenfalls in obige Kategorie fällt.
    -Ich kenne in Aventurien nur wenige Personen, denen TSA noch abgeneigter Gegenüberstehen könnte als ihm. Haffax Seele hat nicht annähernd die Bedeutung eines Borbarads, dass man ihm einen Neuanfang gewähren müsste oder ihm vergeben müsste. Eine Seelenwanderung magischer Art wäre, wie geschrieben, erstens total langweilig weil ausgelutscht und zweitens genauso konstruiert herbeizuschreiben wie viele andere Vorschläge deinerseits auch.
    -Er lebt weder in vertrauensvollem noch in gesundem Umfeld.
    -Er hat ein Leben auf dem Schlachtfeld hinter sich, nicht in der Bibliothek mit gelegentlichen Expeditionen. Der Verschleiß wird sich wohl bemerkbar machen, meinst du nicht? Und jetzt behaupte bitte bitte nicht, dadurch sei Haffax trainierter und besser in Form als der Magier, der sich mit allerlei Zauberei stets heilen und aufputschen konnte.

    „Es wäre eher dumm, nicht zu versuchen, Anhänger im feindlichen Mittelreich zu suchen.“
    Ich weiß wo du ließt dass ich glaube, ein solcher Versuch von Haffax aus sei dumm. Ich schrieb:
    „Mal abgesehen davon, wieso genau sollten die mit einem Dämonenpaktierer gemeinsame Sache machen gegen eine schwache Kaiserin der sich nach belieben auf der Nase rumtanzen und die auf sie angewiesen ist?“
    Also hast du, der ja ein konsistentes Aventurien fordert, da denn jetzt auch Argumente, wieso die potentiellen Verbündeten ebensolche sein sollten?

    „obwohl so etwas dem Spiel DSA nur gut tun würde“
    Ich schrieb:
    „Haben wir nicht schon genug innere Feinde gehabt? Answin? Aranien? Nordmarken? Albernia? Almada? Rabenmund in “Mit wehenden Bannern”?“
    Eine Antwort wäre schon. Wieso genau würde das dem Spiel denn nun gut tun? Es ist doch schon drin. Hat dir die konstante Überdosis dieses Elements in den letzten Jahrzehnten nicht ausgereicht? Wenn ja, wieso denn nicht?

    „Dass Xeraanien in der Community nicht gut angekommen wäre, ist einzig und allein deine persönliche Meinung.“
    Wenn Xeraanien mit seiner grauen Welt mit der Coexistenz von Zwölfgötterglaube und Borbarad/Dämonenanbetung ein so beliebtes Setting gewesen wäre, wie es zB. das Mittelreich ist, wo blieb dann der große Aufschrei als es wenige Jahre nach Einführung zerschlagen wurde? Im Gegenteil, ich glaube zu wissen dass das Feedback auf „Der Unersättliche“ ziemlich positiv war. Da kann ich aber auch falsch liegen, und der Eindruck damals entsprang meiner Fantasie. Im Moment erachte ich es aber als wahrscheinlicher, dass deine Behauptung eine solche bleibt, und zwar eine sehr unobjektive.

    Es wäre auch mal nett von dir, auf die wirklich wichtigen Aussagen in meinen Antworten in der gleichen Ausführlichkeit einzugehen, wie andere Kommentatoren und ich das bei deinen tun. Das vermittelt nämlich den EIndruck, dass eine Diskussion deiner Behauptungen erst gar nicht gewünscht ist. Es ist schon bezeichnend, wenn du deine Diskussion verteidigst, die auf dem Argument fußt, ein 95 Jahre alter Ex-Krieger, Schlächter und Dämonenpaktierer wäre trotz aller offensichtlichen Fakten vital genug, mehrere kräftezehrende dämonische Artefakte zu tragen. Das er sich gegen Gefahren aus den eigenen Reihen zu erwehren, eine Militärdiktatur und Terrorherrschaft aufrechtzuerhalten und gleichzeitig noch genug Kraft und Mittel zu haben, einen Paktbruch zu begehen, der von der Göttin des Lebens unterstützt werden soll, deren oberstes Prinzip die Achtung des Lebens ist, deren Segen Kinder vor bösen Einflüssen schützt und mit deren Gegenspieler er einen Pakt hat. Das er Zwölfgöttergläubige dazu bringt mit ihm aus nicht nachvollziehbaren Gründen zusammenzuarbeiten und die von dir aus persönlichen Gründen gehasste Kaiserin und ihre Armee von Landkarte zu wischen. Und zwar mit dem Argument, es gibt da ja noch so einen Magier aus Borbarads Raumschiff und Nahemas Kettenhemdzeiten, der zwei Jahre jünger ist und auch noch lebt.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

w

Verbinde mit %s